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Prof. Dr. Helga de Wall

Professur für Geologie unter besonderer Berücksichtigung der Strukturgeologie (Tektonik)

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Strukturgeologisch/tektonische Arbeiten

Tektonische Strukturen, d.h. Störungen, Scherzonen,  Falten entstehen durch Relativbewegung der Lithosphärenplatten. Dort wo solche Strukturen aufgeschlossen sind, geben sie uns Hinweise auf die tektonischen Kräfte und ihre Raumrichtungen (Spannung, Kinematik) und Bedingungen (z.B. Temperatur, Krustentiefe) die während ihrer Bildung geherrscht haben.

Magnetische Gefügeuntersuchungen

Die magnetische Suszeptibilität ist die Materialkonstante zur Beschreibung der Magnetisierbarkeit eines Minerals oder eines Gesteins. Als skalare Größe hat die magnetische Suszeptibilität eine starke Aussagekraft für die mineralogische Zusammensetzung von Gesteinen, während ihre Richtungsabhängigkeit Informationen über die Vorzugsorientierung und Verteilung der Minerale geben kann.

Wir setzten diese Methode ein, um sowohl magmatische als auch tektonische Gefüge zu bestimmen. So lassen sich in Magmatiten schwache Gefügeanisotropien erfassen, die Aussagen zu Fließrichtungen von Lavaströmen oder Internstrukturen von Intrusionskörpern ermöglichen. 

Aktuelle Projekte

  • Geodynamische Entwicklung von NW Indien zwischen dem Zerfall von Rodinia und der Bildung des Gondwana Großkontinentes
  • Unterscheidung von tektonischen und magmatischen Gefügen in Graniten und tektonomagmatische Implikationen
  • Deccan Flutbasalte des Malwaplateaus, Platznahme, Alter, Magnetostratigraphie, Geochemie
  • Interferenzen von remanenter Magnetisierung und induzierter Magnetisierung bei der AMS Messmethodik
  • Erkundung des geologischen Untergrundes von NE- Bayern

Veröffentlichungen